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Urlaub wie im Paradies

Urlaub global, könnte man es nennen, was ich rund um den Erdball für Sie entdeckt habe. Oder auch: zwischen Luxus und Schlichtheit – die schönsten Tage des Jahres für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Text von Helga Baumgärtel 

Kommen Sie doch mit mir auf eine virtuelle Urlaubsreise. Zu einem Bauernhof in den Abruzzen oder auf eine Motoryacht vor Sizilien, vielleicht in ein englisches Schloss oder doch lieber in eine Ferienwohnung hoch über Capri. Verlockend exotisch ist auch das Hausboot im Hafen von Hongkong. Oder darf’s lieber retour à la nature sein? Auch das ist im Programm: eine Schaffarm in Neuseeland. Alles mietbar, alles buchbar. Steigen Sie ein in unser Urlaubstraumschiff. Wo Träume wahr werden können.

Auf dem Wasser … Ruhig dümpelt die Calipsia vor sich hin. Die 25-Meter-Motoryacht liegt im malerischen Hafen von Marina di Portorosa. Im nördlichsten Teil Siziliens, genau gegenüber der Liparischen Inseln im Thyrrenischen Meer. Eine achtköpfige Crew verwöhnt die Gäste. Morgens mit einem köstlichen Frühstück an Deck. Wer will, bucht Mittag- und Abendessen dazu. Oder geht an Land in eines der ausgezeichneten Restaurants. Bis zu acht Personen haben Platz in den vier Kabinen. Zwei Personen zahlen € 450,– pro Tag mit Vollpension.

Übrigens: ein schneeweißer Strand liegt ganz in der Nähe und außerdem gibt es einen riesigen Swimmingpool an Deck. Und wer will: die Calipsia kann auch für eine Fahrt rund um die Liparischen Inseln, von Vulcano bis hinauf nach Stromboli, gebucht werden.

Am anderen Ende der Welt wartet ebenfalls ein Schiff: die Moksha, heißt in Sanskrit: Erleuchtung. Ein gemütliches chinesisches Hausboot, das im Hafen von Aberdeen im Hongkong Harbor vor Anker liegt. Nur drei Gäste haben hier Platz und die Nacht kostet € 74,– pro Person. Ein Spottpreis, wenn man die Hotelpreise von Hong Kong kennt! Bootsbesitzer Saral, seine Freundin Citil und ein indonesischer Helfer sorgen für das Wohl der Gäste. Und die beiden freundlichen Bootskatzen Shiva und Apple. Morgens gibt es ein einfaches Frühstück und optional kann man abends bei der Familie auch deren chinesisch-indische Gerichte probieren. Außerdem: Eine Reihe guter Restaurants liegen nur zwei Fußminuten vom Boot entfernt.

Agriturismo – Italiens Urlaubshit. Wer wieder festen Boden unter den Füßen haben möchte, findet ihn bei Camillo und Marisa Sanelli im Agriturismo Pietrantico hoch über dem Kurort Caramanico Terme. In einer herrlich-wilden Landschaft in den Abruzzen am Rande des Nationalparks Marella liegt der bezaubernd-schlichte Agriturismo. Umringt von Bergen die fast 3.000 Meter in den Himmel wachsen und meist bis zum August mit Schnee bedeckt sind. Hier kann man wandern (700 Kilometer Wanderwege warten vor der Haustür), Bergsteigen und im Winter Skifahren nach Herzenslust. Marisa und Camillo waren früher Skilehrer und Bergführer und nehmen ihre Gäste gerne mit auf Tour. Im Sommer wie im Winter.

Auch die Badestrände der Adria sind nur ein halbe Autostunde entfernt. Fünf Zimmer, gemütlich und sauber, vermieten die Sanellis. Die Übernachtung mit Frühstück kostet pro Person € 40, für die Halbpension zahlt man € 65. Dafür ist wirklich alles hausgemacht. Gemüse und Obst sind biologisch, auch die Trauben, aus denen Camillo einen vorzüglichen Landwein keltert. Das Brot wird im hauseigenen Holzofen gebacken und Marisa kocht herrliche Marmeladen ein. Ein wunderbares Leben in Ruhe und Gelassenheit

Italo-Inseltraum. Hoch auf den Felsen von Capri, mit Blick über den blauschimmernden Golf von Neapel liegt die Villa dei Gabbiani – die Villa der Seemöwen. Insgesamt acht Personen können hier in zwei Apartments, jedes mit Bad und eigener Küche, den Urlaub in aller Ruhe und vor allem mit Luxus verbringen. Von der riesigen Sonnenterrasse aus schweift der Blick auf die Bucht von Marina Piccola und die berühmten Felsformationen der Faraglioni, einem der Wahrzeichen unserer Trauminsel. Eines der Schlafzimmer geht übers Eck mit großen Fenstern auf beiden Seiten – aufwachen mit Meerblick – grandissimo!

Zur Villa der Seemöwen führt von der Via Torina ein steiler von Blumen, Sträuchern, Orangen- und Zitronenbäumen gesäumter Fußweg. Doch fleißige Bedienstete, die sich des Gepäcks annehmen, sind zu mieten. Das „Seemöwen-Nest“ ist für € 357,– pro Nacht zu haben. Für acht Personen? Geschenkt!

Fast wie im Taj Mahal. Ferien bei einem Maharadscha? Nehmen Sie das Flugzeug nach Delhi, fliegen Sie weiter nach Jaipur und Sie sind nur noch vier Autostunden von Ihrem Traumziel entfernt: Shapura Bagh, der Landsitz seiner Hoheit des Rajahiraj Indrajit Deo. Im 45-Hektar- Park mit Mango- und Guavenbäumen und zwei riesigen Badeseen liegen die beiden kleinen Paläste. Sechs Royal- und vier Luxussuiten vermieten seine Hoheit, die luxuriös im Maharadscha-Stil des 18. Jahrhunderts eingerichtet sind.

Wie köstlich die indische Küche sein kann, zeigt der 76-jährige Chefkoch Mota, der sich immer noch standhaft weigert, mit Strom oder Gas zu arbeiten. Stattdessen garen seine Currys, Hammel, Huhn oder Ente auf offenem Holzfeuer im Park.

Nachts hört man draußen das Heulen der Schakale, das Quaken der Frösche und das Geschrei der Pfauen. In früheren Zeiten gab es hier auch wilde Tiere, Tiger, vor denen man sich fürchten musste. Einen einzigen gibt es heute noch. Von fortschreitendem Haarausfall bedroht, ausgestopft im Haupthaus.

Ein ungewöhnliches Luxushotel mit, selbst für Indien, ungewöhnlichen Preisen: € 230,– pro Nacht für zwei Personen im Doppelzimmer mit Frühstück.

Wild Life pur. Wer nicht nur ausgestopfte wilde Tiere sehen will, muss nach Südafrika fliegen. In die Sabi Sabi Earth Lodge, ein Privatreservat am Rands des Krüger National Parks.

Nur 13 Suiten beherbergt dieses Luxushotel, nahtlos integriert in die Parklandschaft. Von der Terrasse des Restaurants schaut man auf ein Wasserloch, an dem sich abends die Wildtiere versammeln. Im Keller lagern 6.000 Flaschen Wein – darunter das Beste aus Südafrika. Inbegriffen im Preis sind Vollpension, Getränke und Hauswein. Dazu Tag & Nacht-Safaris zu den „big five“, Löwe, Elefant, Nashorn, Büffel und Leopard. Auch ein Butler steht selbstverständlich zu Diensten. Das hat natürlich seinen Preis: € 1.600,– pro Tag für zwei Personen.

Old England … Für weniger als das Doppelte gibt es in England schon ein ganzes Schloss. In Halifax, einem Örtchen zwischen Leeds und Manchester können sich bis zu zehn Gäste wie Schlossherren fühlen. Über drei Stockwerke verteilen sich fünf luxuriöse Zimmer. Im 30 Hektar großen Schlosspark gibt es eine Pool-Landschaft. Am Rande des Parks ist ein privates Außengehege mit Wildtieren, es gibt Barbecue-Möglichkeiten direkt am Schloss und eigenes Wachpersonal. Wer mehr will als im Park zu faulenzen, joggen oder spazieren zu gehen – in Minutenentfernung vom Anwesen liegen zwei Golfplätze. € 2.400,– pro Nacht kostet das „Schloss komplett“.

Vive la France. Wohnen wie einst französische Könige? Voilà: Eine Nacht in einem original französischen Château aus dem 16. Jahrhundert nennt sich diese ganz neue Art von Bed & Breakfast. In den beiden Luxus-Suiten des Schlosses in Fleury sur Andelle zwischen Paris und Rouen, lässt sich’s königlich leben. Bei schönem Wetter gibt es das Frühstück im Park des 20 Hektar großen Anwesens, das sich seit 120 Jahren im Besitz der gleichen Familie befindet. Und wer Lust hat, kann sich im Salon des Schlosses am Harmonium von Hector Berlioz versuchen! Inklusive Frühstück für zwei kostet die Suite € 325,– pro Nacht.

 

Wo kann man buchen?

Yacht vor Sizilien
Hausboot in Hong Kong
Villa auf Capri
Château in Fleury sur Andelle
Schloss in Halifax
www.wimdu.de

 

Sabi Sabi Earth Lounge
www.sabisabi.com

 

Agriturismo in den Abruzzen
www.agripietrantica.com

 

Palasthotel in Indien
www.shahpurabagh.com

 

www.comtour.de

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