Ich habe Tränen in den Augen - und sie spiegeln ein Gericht." Satiriker Dirk Stermann interpretiert seine Esslust frei nach dem Volksmusikschlager von DJ Ötzi. Schräg. Aber genussvoll: "Ich schlinge. Weil ich Essen so unglaublich liebe." Alles immer Augenschmaus Im Schlaraffenland, im Alltäglichen und in der Kunst. Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, sagt Ingried Brugger. Wünscht sich das besondere Ambiente, den schön gedeckten Tisch mit gut gekochten Speisen, gutem Wein, guten Gesprächen. Die Ästhetik des Tafelns. Auch im Bank Austria Kunstforum. Ab Februar anschaubar in der Ausstellung "Vom Essen im Stillleben". Text von Ro Raftl Kaisers Küchen-Codex: Robert Palfrader Robert Palfrader hat's mit dem Fleisch, selbst wenn seine Frau vorzüglich vegetarisch kocht. Kalbsleberstreichwurst schreibt er heilende Wirkung zu, körperlich und seelisch. Die Mehlspeis hingegen verliert immer gegen den Wein. Text von Ro Raftl Warum, Darum, Löffelstiel Normal und verrückt. Fußball-Fan und solider Ehemann. Kein Haus, kein Auto, Klamotten wie ein Gewerkschaftsfunktionär. Aber Ehrendoktorate, die Widmung eines zeitgenössischen Musikstücks, die Einladung zur Dokumenta. Der Katalane Ferran Adrià hat die Küchenphilosophie revolutioniert und in die Liga Kunst katapultiert. Text von Ro Raftl Markenzeichen aus der Küche Quasi kulinarische Mathematik: Koch gleich Gericht gleich Ehre. Wer eine Speise kreiert hat, die mit seinem Namen assoziiert wird, hat es geschafft. Text von Anna Burghardt |