AlaCarte Logo

All you can read

Hoppauf! Von hier weg sind es nur noch... mehr


     A la Carte auf Facebook
    A la Carte-App auf iTunes

Trophée Gourmet 2017: Die Nominierten

Seit 1989 verleihen A la Carte und Römerquelle den begehrtesten Gourmetpreis des Landes: die „Trophée Gourmet A la Carte“. Aus den hier vorgestellten Nominierten wählt eine Fachjury die Preisträger in der jeweiligen Kategorie.

Die Nominierten:

Kreative Küche:

Stefan Lastin
Frierss Feines Eck, Villach
Mit höchster Kreativität und Raffinesse veredelt Stefan Lastin beste Produkte zu mutigen Kreationen. Dabei bleibt er stets seiner Philosophie „Frisch, gesund und aus der Region“ treu. Kärntner Spezialitäten finden sich darunter ebenso wie mediterrane Köstlichkeiten – mitunter auch asiatisch angehaucht. Purismus und Authentizität zeichnen den Spitzenkoch aus, der auf Handwerk und nicht mehr als drei Produkte pro Teller setzt.

Thomas Dorfer
Landhaus Bacher, Mautern
Thomas Dorfer geht es vor allem um Ideen und Geschmack. Wie kaum ein anderer vereint er österreichische Kochtradition mit aufwendiger Küchentechnik nach internationalem Standard. Gesamt ergibt das eine unverwechselbare innovative Handschrift. So wird im Landhaus Bacher täglich nach den Sternen gegriffen, wo dann auch alle anderen Annehmlichkeiten wie große Weinkultur und erlesener Service zum Gesamt­erlebnis beitragen.

Stefan Lenz
Tennerhof, Kitzbühel
Stefan Lenz bezeichnet seinen Küchenstil als „regional mit internationalen Akzenten“. Hinter dieser simplen Beschreibung verbergen sich jedoch vielschichtige und kunstvoll inszenierte Gerichte, die immer wieder neue Aromaerlebnisse bringen. Dabei verbindet er den Geschmack der Region perfekt mit kreativen Besonderheiten, wobei das raffinierte Süße-Säure-Spiel ein zentrales Thema ist.

Österreichische Küche:

Christian Wöber
Das Wolf, Langenlebarn
„Kreationen mit frischen Zutaten aus der ­Umgebung zu kochen, die außerdem Spaß machen“, lautet das Credo von Christian ­Wöber. So interpretiert der junge Küchenchef die ­heimische Küche durchaus mutig und ­erfrischend zeitgemäß. Was ihm letztlich auch gut gelingt, schließt doch sein Streben nach ­Einzigartigkeit allzu strenge Dogmen aus.

Franz Aichhorn
Aichhorn, Kleinarl
Mit sympathischem Understatement und auf bemerkenswert hohem Niveau führen Franz und Berta Aichhorn ihr Restaurant in Kleinarl. In der Küche spielen Jahreszeiten und ­Lieferanten die Hauptrolle. Traditionelle ­österreichische Gerichte werden mit naturbelassenen Zutaten aus der Region auf saisonal wechselnde, innovative Weise interpretiert.

Josef Mühlmann
Der Gannerhof, Innervillgraten
Tiroler Tradition und hohe Kochkultur, kombiniert mit modernen Elementen – das zeichnet den Gannerhof aus. Josef Mühlmann kocht in seinem 300 Jahre alten Bauernhof im wahrsten Sinne des Wortes verwurzelt. Er ­verarbeitet fast ausschließlich lokale Produkte zu leichter regionaler Kost auf höchstem ­Niveau. Gewürzt wird mit Kräutern, Blumen und Blüten aus dem eigenen Garten.

Gourmandisen:

Christa  & Wolfgang Hautzinger
Hautzinger-Schafe, Tadten
Mit viel Erfahrung, Liebe zu den Tieren und Hochachtung vor der Natur produzieren die Hautzingers verschiedenste Schafprodukte in höchster Qualität. Täglich wird frische Schafmilch in der eigenen Hofkäserei verarbeitet. Wurst- und Lammfleischprodukte werden nach überlieferten Familienrezepten produziert. Die feinen Schafmilch- und Lammfleischprodukte sind aus der heimischen Wirtshaus- und
Sterneküche nicht mehr wegzudenken.

Franz Hartl
Hartl-Öl, Klosterneuburg
Mit aufwendigen Verfahren widmet sich Franz Hartl der Gewinnung außergewöhnlicher Öle aus Nüssen, Samen, Kernen oder Früchten. Seine Experimentierfreudigkeit und die Lust auf Vielfalt stehen dabei in keinerlei Widerspruch zur Qualität seiner Produkte oder der „Essenz des Innersten“, wie er seine hoch­wertigen Öle gerne nennt, darunter Exoten wie Bucheckern-, Erdmandel- oder spezielle Fruchtkernöle wie etwa das Erdbeeröl.

Andrea Scholdan
Suppito, Wien
Andrea Scholdan hat nach intensivem Studium der 5-Elemente-Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin vor mehr als zehn Jahren das Suppito-Projekt gegründet. In ihrer Wohlfühl­küche entstehen täglich frische Suppen, Sugos und Süßes – aus überwiegend heimischen, ­biologischen Lebensmitteln, die nicht nur gut schmecken, sondern auch gesundheitlich etwas bewirken. Ein Beweis dafür, dass „gesund“ und „geschmackvoll“ einander nicht ausschließen.

Winzer:

Martin Mittelbach
Tegernseerhof, Unterloiben
Martin Mittelbach setzt das Terroir in den ­Mittelpunkt all seiner Bemühungen. Aus dem Zusammenspiel der besten Wachauer Lagen, Klima und Handwerk entstehen Weine, die die Lage und erst in Folge die Rebsorte ­wiederspiegeln: Prägnante Mineralität, breit gefächertes Aromenspektrum und Tiefgang machen die Tegernseerhof-Weine vor allem nach einigen Jahren Reife so besonders.

Gerhard Pittnauer
Weingut Gerhard Pittnauer, Gols
Gerhard Pittnauers Weine glänzen durch ihre unverwechselbare Stilistik, haben Ausstrahlung und eigene Identität. Für Gerhard Pittnauer ist Weinmachen vom Glauben an eine beseelte Natur geprägt. In diesem Sinne arbeitet er seit Jahren biodynamisch. Vor allem St. Laurent präsentiert sich hier in Bestform, aber auch die „Mash Pitt“-Weißweincuvée zählt zu den Topweinen im Land.

Familie Frauwallner
Weingut Frauwallner, Straden
Seit drei Generationen liegt das Weinhandwerk bei den Frauwallnern in der Familie. Die klassischen Stahltankweine sind so, wie man sie im steirischen Vulkanland liebt: fruchtig und aromatisch. Ungemein facettenreich und mit Tiefgang versehen präsentieren sich die Lagenweine, die zum Teil mit ihrer Mineralität und Komplexität an allerbeste Burgunder erinnern.

Gastro-Konzept:


Klaus Piber & Alexander Theil
Mercado, Wien
Klaus Piber und sein Küchenchef Alexander Theil teilen ein ausgeprägtes Faible für Lateinamerikas Küchen. Mit eigens kreierten Gerichten schicken die beiden ihre Wiener Gäste auf eine kulinarische Abenteuerreise. Der Fokus liegt dabei auf der gesamten Bandbreite der Küchen Latein­amerikas, bunt, innovativ und variantenreich ­umgesetzt. Theil geht dabei undogmatisch vor, vermischt die Aromen und Speisen Perus, Kolumbiens und ­Mexikos auf sehr spannende Weise.

Nana Ansari
Café Ansari, Wien
Die Küche ihrer Heimat Georgien zelebrieren Nana und ihr Mann Nasser Ansari bereits seit vielen Jahren auf überaus ansprechende Weise in Wien. Nach dem kleinen Lokal am Karmelitermarkt findet die „Georgische Tafel“ nun im von Gregor Eichinger schön wie kosmopolitisch ­gestalteten Café den perfekten Rahmen. Hier werden kleine Kunstwerke wie gefüllte Karotten sowie Klassiker, mitunter auch leicht adaptiert, geschmackssicher und aromatisch serviert.

Eyal Shani
Miznon Vienna, Wien
Tel Aviv, Paris und Wien. In den Lokalen des israelischen Gemüse-Gurus Eyal Shani herrscht Partystimmung. Nach dem Motto „eat, drink, enjoy!“ wird zu lauter Musik Indoor-Streedfood geboten. Im Mittelpunkt stehen Gemüse, die in der offenen Küche liebevoll gestreichelt, massiert und beinahe provokant zubereitet werden. Der Küchenchef setzt Kreationen wie Tomaten-Sashimi oder Karfiol-Blume bravourös um, die Szene steht dafür Schlange, eine weitere Devise lautet nämlich Selbstbedienung.