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Aurelio’s

95
Tannberg 130 - 6764 Lech am Arlberg
T.: +43-5583-22 14
office@aureliolech.com
www.aureliolech.com
Küchenzeiten: 18.30–21
Inhaber: Aurelio GmbH & Co KG
Küchenchef: Christian Rescher
Sommelier: Markus Winkler
Sitzplätze: 60
Übernachtung
Kreditkarten: Amex, Diners, Mastercard, Visa, Hobex, Maestro
E-Ladestation
Mountain Hideaway sagt man jetzt dazu. Luxusadressen wie das Hotel Aurelio Lech sind mitverantwortlich für den Weltruf des Walserdorfs, geben mit ihrem Restaurant jeweils auch fast schon ein Genussversprechen für besondere Köstlichkeiten ab. Küchenchef Christian Rescher kann die hohen Erwartungen durchaus ­erfüllen. Seine „Natural Art Cuisine“ besticht bisweilen durch kunstvoll arrangierte Gerichte, die ebenso durch ihre subtilen Aromenkompo­sitionen ­überzeugen. Rescher durchwandert im Sommer die Berghänge des Arlbergs auf der Suche nach authentischen alpinen Ausgangsprodukten für seine – im positiven Sinn – ­alpinlastig ausgerichtete Küchenlinie. Als ­Gedeck werden feinster Speck, Steinpilze, ­Vogelbeeren, Räucherforelle, wilder Bergschnittlauch, Alpsenner-Butter und Sauerteigbrot aufgetischt. Alles in höchster Qualität, trotzdem ist Zurückhaltung geboten, denn das große Menü verspricht (und hält) eine abend- und magenfüllende Hommage an das Füllhorn an Delikatessen, die von Berg und Land, von Fluss und Acker in die Aurelio’s-Küche wandern. Die Lachsforelle mit Buttermilch wie auch der Wels mit Lardo und Kren ­waren superbe Fischgänge. Wer Innereien liebt, kommt (auf Wunsch) an ­dieser Adresse und auf höchstem Niveau vollends auf seine bzw. ihre Kosten. So auch beim Perlhuhn vom Edelzüchter mit Bohnen und auf Wunsch mit geschmortem Perlhuhnherz. Schmeckt noch viel besser, als es sich liest. Das Gleiche gilt für das saftig zubereitete ­heimische Reh – bei Rehrücken bzw. -filet schwer genug – mit Pastinake und Zirben­aromen. Eine Geschmacksimpression wie ein Ausrufezeichen und ein Gericht „am liebsten für jede Woche“. Dankenswerterweise wird in diesem Restaurant vor den ausgezeichneten Dessertgängen nicht auf ein Käseangebot verzichtet, wie dies leider immer öfter in gehobenen Restaurants der Fall ist. Dass hier der Weinkeller hervorragend bestückt ist, ist fast schon eine Selbstverständlichkeit.