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Didi Dorner im Magnolia

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Küchenzeiten: Di.–Sa. ab 19
Inhaber: Didi Dorner
Küchenchef: Didi Dorner
Sommelier: Jochen Michael Schweiger
Sitzplätze: 16
Übernachtung
Als einer von wenigen Küchenchefs hält Didi Dorner in einer liebenswerten Sturheit an seinen Signatures und Klassikern fest. Wenn unsere Tester auch manchmal „oldschool“ notieren, ist es doch ein Zeichen von Charakter, wenn es um Dorner geht, auch von Qualität – und von seiner Vorliebe für mediterrane und französische Küche. Niemals wird es vermutlich ein Essen bei Dorner geben, bei dem als Amuse nicht das gekühlte Rührei mit Trüffelöl (man möge verzeihen) und Saiblingskaviar eingestellt wird. In der cremigen Erbsensuppe schwimmt zart geräucherter Steinbutt. Auf Burrata platziert der Küchenchef ein Tatar von Adria-Thunfisch, darauf Tomaten und gewürfelte Gurke. Zitronenpesto verleiht den Strozzapreti mit Tomaten, Erbsen, Parasol und Garnele Frische. Steirisch inspiriert die Begleitung des Kabeljaus durch Wurzelgemüse, Senf und Kren, dazu gibt’s Erdäpfelpüree. Meeresfisch in der Lederhose. Zum pochierten Ennstaler Rind kombiniert der Klassikfan Dorner Herbsttrompeten, Risotto und Madeirasaft. Marinierte Erdbeeren, Basilikumeis und Pannacotta kommen als Predessert, dem Topfenknödel mit Vanillespiegel und Heidelbeerröster, die als vorbildlich in Erinnerung bleiben, folgen. Der Service erfolgt locker, kompetent und entspannt. Die Weinkarte ist durchaus spannend, mit einem kleinen Schwerpunkt Friaul und Slowenien. Bester Auskunftgeber dazu ist der Patron selbst.
Didi Dorner, © Kanizaj Marija-M.