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Floh

83
Langenlebarn - 3425 Langenlebarn
T.: 43-2272-628 09
floh@derfloh.at
www.derfloh.at
Küchenzeiten: Mo. 11.30–14, 18–21, Do. 17–22, Fr. 11.30–14, 18–22, Sa. 11.30–15, 18–22, So. 11.30–15, 18–21
Inhaber: Josef Floh
Küchenchef: Josef Floh
Sommelier: Benjamin Neiber
Sitzplätze: 85
Kreditkarten: Diners, Mastercard, Visa, Hobex, Maestro
E-Ladestation
Josef Floh gehört zu den hartnäckigen Treibern der Innovation in der heimischen Gastronomie und hat auch einen Drang zur Bühne, andererseits: Sein Wirtshaus ist ein Wirtshaus und will nichts anderes sein. Respekt steht groß in der Speisekarte, gemeint ist der Respekt vor Natur, Landwirtschaft, Tieren und Produzenten. Flohs Wirtshausklassiker sind alle gut, wer aber wirklich spannend essen will, versucht das Gemüse, eventuell auch Fisch und Innereien. Da sind geschmorte junge Weinviertler Rüben, knackig, ohne ordinär-intensive Note, dazu feiner Krenschaum und eine Rüben-Gazpacho mit Schaffrischkäse, einfach toll. Zum zart rosa Kalbstatar gibt’s Senfkörner, sehr sensibel abgeschmecktes Kartoffelpüree und Eiskraut. Eher brav, wenngleich in Ordnung und vor allem eine echte Wirtshausportion, das gekochte Wiener Rind, konkret ein Hüferlspitz, leicht fasrig und gut im Geschmack, wenig Fett, dazu Kren, rote und gelbe Karotte, Einbrennfisolen, schön sauer, die Kartoffeln mit Kräutern ein Gedicht. Als Tagesgericht Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel – schöne Größe, knackig, die Sauce mit Tomaten aromatisiert, Paprika ohnehin, wunderbare Semmelknödel. Immer wieder erfreuen auch die Nachspeisen: malzige Schoko-Erde mit gerösteten Mandeln, Salzkaramell-Eis, Vollmilch-Espuma und Haselnussöl. Nur noch ein Wort zur Weinauswahl: gewaltig! Vor allem die eigene Karte mit GV verdient Aufmerksamkeit und sucht ihresgleichen, man vertraue sich dem Sommelier an und freue sich auf seine Empfehlungen.
Josef Floh, © Christian Benesch