Zurück zum Suchergebnis

Gourmetrestaurant im Tannenhof

94
St. Anton am Arlberg - 6580 St. Anton am Arlberg
T.: 43-5446-303 11
info@hoteltannenhof.net
www.hoteltannenhof.net
Küchenzeiten: Mi.–So. 12–21
Inhaber: Axel Bach
Küchenchef: Gustav Jantscher
Sommelier: Alexander Winkler
Sitzplätze: 25
Übernachtung
Kreditkarten: Amex, Diners, Mastercard, Visa, Maestro
E-Ladestation
Die Tannenhof-Küche wurde aus dem Covid-bedingten Dornröschenschlaf wachgeküsst. Verantwortlich für diese Aufgabe waren Patron Axel Bach und vor allem sein mehr als begabter Küchenchef Gustav Jantscher, der zuvor in Ischgl (Schlosshotel) für kulinarische Furore sorgte. Der gebürtige Steirer kam mit dieser neuen Küchenstation seiner Wahlheimat Vorarlberg um ein paar Kilometer näher und macht in St. Anton am Arlberg dort weiter, wo er bei seiner vorangegangenen beruflichen Station aufgehört hat, nämlich mit einer sehr aufwendigen Alpinküche, die keine Vergleiche zu scheuen braucht. Tiroler Garnelen werden mit Kaviar und auf Punkt gegartem Federvieh sowie Pilzen kombiniert. Huchen (erhält man aus Wildfang oder Ötztaler Zucht) mit Senfzwiebel und eine Steinbockleberknödel-Essenz waren weitere Ausrufezeichen. Egal ob Wildgerichte, auf der Karte rustikal als „Jantschers wilde G’schichten“ angekündigt, oder Jantschers Klassiker, Taube (aus eigener Zucht) butterzart zubereitet, im Tannenhof wird die Genießerseele mit jedem Gang tangiert. Nicht minder beein-druckend gelingen die Saucen zu den Gerichten. Gustav Jantscher betreibt mittlerweile nebenbei nicht nur ein wenig Geflügelzucht, er geht auch auf die Jagd. Keine Gams am Arlberg wird von ihm umsonst geschossen, wie sein Gericht mit diesem Steinwild, Paprika und Hafer genussvoll bestätigte. Für Carnivoren stehen auch rosa gebratenes Kalb mit Trüffel oder Kaninchen mit Gemüse zur Auswahl. Die Wahl der Qual hat man auch beim Weinangebot, das bestens sortiert ist. Eine Selbstverständ-lichkeit für ein Haus der Fünf-Sterne-Superior-Klasse. Die geschulte und freundliche Service-brigade führt angenehm und kurzweilig durch den Abend.
Gustav Jantscher, © Christine Benz