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Mangold

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Küchenzeiten: Mi.–So. 12–14, 18–22
Inhaber/innen: Andrea und Michael Schwarzenbacher
Küchenchef: Michael Schwarzenbacher
Sommelier/iére: Andrea Schwarzenbacher, Mario Frei
Sitzplätze: 100
Kreditkarten: Diners, Mastercard, Visa, Hobex
Eine der besten (Fisch-)Adressen im Ländle, am Bodensee sowieso. Chef und Patron Mike Schwarzenbacher hat mit seiner Frau Andrea das Haus von seinem Schwiegervater Michael Mangold übernommen, der, selbst Koch, das Fundament für den guten Ruf des Hauses gelegt hat. Seit jeher pilgern Einheimische, Touristen, Anrainer des Schweizer und des deutschen Bodenseeufers sowie Gäste der Bregenzer Festspiele erwartungsvoll zu dieser kulinarischen Vorzeigeadresse. Der Weinkeller allein wäre schon einen Besuch wert und hat für jeden Gang den passenden Tropfen parat. Nach frischen Austern kann auch der roh marinierte Thunfisch mit alten Tomatensorten als Menü­start überzeugen. Neben Klassikern aus der österreichischen Küche inklusive hervorragender Suppen und Salate (beispielsweise mit gebackenem Kalbskopf garniert) ist auch die Entenleberterrine mit Zwetschken, Salzbutter-Karamell und frisch gebackener Brioche Pflicht. Aber auch asiatische Akzente setzt man hier gekonnt, wie beispielsweise bei einer wunderbaren Tom-Kha-Gai-Hühnersuppe mit Kokosmilch, Erbsen und Minze. Mediterranes wie das Sugo vom Lamm mit hausgemachten Gnocchi oder Rouille-Tortelloni mit Krustentierfond stehen auf der Tagesempfehlungskarte. Immer als Volltreffer entpuppt sich Mangolds Kalbsleber mit Kräutern und Butterreis – in der kleinen oder regulären Portionsgröße. Ein Muss. Der perfekt rosa gegarte Rehrücken mit Marillen, Bohnen und Kartoffelknödel gefällt genauso gut wie das gegrillte Rib Eye vom Cult Beef, das auf Wunsch mit gebratener Gänseleber ergänzt wird. Auch die Veggie-Karte von Chef Michael Schwarzenbacher vermag zu überzeugen: Grüner Couscous mit japanischem Wasserpfeffer oder cremiges Tomatenrisotto mit gefülltem Spitzpaprika und andere fleischlose Delikatessen stehen zur Auswahl. Nach Käse aus dem Ländle (oder international) bildet ein herrlich erfrischendes Himbeerdessert mit Verveine und Haselnuss den Abschluss.
Michael Schwarzenbacher, © Mangold KG