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Schlossherrnstube

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Küchenzeiten: Di.–So. 18–23
Inhaber: Arnold Tschiderer
Küchenchef: Patrick Raaß
Sommelière: Daniela Wille
Sitzplätze: 20
Übernachtung
Kreditkarten: Amex, Diners, Mastercard, Visa, Maestro
Die Nobelherberge punktet mit allen erdenk­lichen Annehmlichkeiten, auch mit einer der größten Champagner- und Weinkarten des Landes. Neu in der Küchenchefverantwortung steht Patrick Raaß. Der Nordtiroler kehrte in seine Heimat zurück und hat viele und lange Aufenthalte in den besten Küchen in (Süd-)Deutschland vorzuweisen. Zwei sehr fair kalkulierte Speisenfolgen stehen zur Auswahl. Vorab gab es ein Gericht mit Eigelb, Teriyaki, Wildem Brokkoli und Sesam. Die Komponenten harmonierten wunderbar. Es folgten Gnocchi mit Spinat, Mimolette und Kaviar. So einfach, so lustvoll. Understatement at its best bei der klassisch zubereiteten Rinderschulter, die mit Melanzani, Schalotten und Profiterol angerichtet wurde. Fischliebhabern stünden Alternativen wie formidabel zubereitete Langustinen und Wolfsbarsch zur Auswahl. Der sehr aufmerksame Service steht sowohl bei der Speisen- als auch bei der Weinauswahl kompetent zur Verfügung. Leider hat in den letzten Jahren das Käseangebot in einigen Top-Restaurants gelitten, sofern dieses überhaupt noch auf dem Menü vorzufinden ist. Nicht so in der Schlossherrnstube. Vor dem Dessert hat der Gast an dieser Adresse ein Käsebrett mit besonders gut gereiftem Käse bzw. Weichkäse zur Auswahl. Und als süßen Abschluss bietet sich ein Klassiker an: Baba au rhum mit Marille, Vanille und Sauerrahm.
Patrick Raaß, © Hannes Niederkofler