Zurück zum Suchergebnis

Schwanen

83
Küchenzeiten: Do.–Mo. 11.30–13.30, 17.30–20.30
Inhaber: Emanuel Moosbrugger
Küchenchef: Michael Webendorfer
Sommelier: Emanuel Moosbrugger
Sitzplätze: 120
Übernachtung
Kreditkarten: Mastercard, Visa, Hobex
Der junge Patron Emanuel Moosbrugger hat vor Jahren von seinen Eltern das bestens eingeführte Haus übernommen, ebenso wie einige kulinarische Eigenheiten an dieser Adresse. ­Einige Ernährungserkenntnisse wurden von ­Hildegard von Bingen übernommen, wie etwa die Verwendung von Dinkelmehl statt Weizenmehl. Man ist hier in jedem Fall gut aufgehoben, erst recht, wenn man sich für interessante ­Weinbegleitungen begeistern kann. Der Patron ist gleichzeitig auch einer der spannendsten Sommeliers des Landes und leitet die Service­brigade souverän. Die ausgezeichnete Küche ­startet auf Wunsch mit hausgebeiztem Saibling oder Roastbeef vom Wälder Rind mit hausgemachter Focaccia. An den Suppen geht kein Umweg vorbei, besonders bei Sellerie-Tee mit Basilikum. Wenngleich Eingemachte Kalbsnuss, Cordon bleu vom Bio-Schwein oder die Variation vom Edelhuhn mit Brennnesselpüree auf eine superbe Fleischküche schließen lassen, sind Vegetarier in diesem Restaurant besonders gut aufgehoben, was sich beispielsweise im Gericht von Blätterteigtaschen, Quinoa, Mangold-Pfefferkraut, Thymian und Weißweinsauce widerspiegelt. Hier sind auch die Bregenzerwälder Käsknöpfle eine längere Anreise wert. Nicht unerwähnt lassen sollte man die gute Auswahl im Nachspeisenbereich: Zitronentarte mit ­Sauerklee-Eis, Lindenblatt-Mousse mit Lindenblüten-Sorbet. „Kaiser_Innenschmarren“ (echt!) und ausgezeichnete Strudel stehen zur Auswahl. Stammgäste verlassen sich gerne auf die Empfehlungen des bekannten „Wilde Weiber Menüs“. Das Bio-Frühstück im Haus ist ein Hit.
Michael Webendorfer, © Roswitha Schneider