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Verdi

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Küchenzeiten: Di.–Sa. 17–23
Inhaber/innen: Helga und Erich Lukas
Küchenchef: Erich Lukas
Sommelière: Helga Lukas
Sitzplätze: 50
Kreditkarten: Diners, Mastercard, Visa, Hobex
Hoch über Linz, mit Blick auf die Steel-City, liegt das Verdi. Eigentlich sind
es ja zwei Verdis. Zum einen Restaurant, zum anderen Wirtshaus, räumlich getrennt. Kein Problem, zwischen Gourmet und gehobener Landhausküche auch die Gänge zu tauschen, das ist angenehm. Alpsaibling mit Apfel und Roten Rüben, einmal roh, dann als Tatar, die Rübe als Sud, als Makrone, der Apfel als Teil einer Mayonnaise, ein Gericht mit viel Liebe zum Detail, was auch die Philosophie des Hauses beschreibt. Sehr fein gearbeitet sind daher auch die Teigtaschen, serviert in ballonförmigem Keramikgefäß, gefüllt mit Mangalitza-Schwein, dazu Wasserspinat. Das vielleicht beste Stundenei der vergangenen Testsaison (ja, auch das gibt es!) kommt mit einem Häubchen aus Schwarzwurzelschaum auf Schwarzwurzelstücken, mit Schwarzer Trüffel und frittiertem Mangold serviert. Steinbutt, umgeben von einer Sauce aus Safran und Paprika, wird mit Brotcroû­tons und Nordseekrabben serviert. Getrüffelte Käsespätzle gibt es auch, hervorragend die Spätzle wie auch die Qualität der Trüffel. Zum Lammfilet macht die Schwarzwurzel samt Polenta einen sehr guten Eindruck. Schön präsentiert, wie alles im Verdi, ist das Dessert aus Bauerntopfen mit Vanille, Sesam und Mango. Die Apfeltarte ist ebenfalls wunderbar.
Erich Lukas, © Peter Baier